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'Suffolk Red' ist eine interspezifische Hybride, die in den USA gezüchtet wurde. Eine frühe Tafeltraube mit rosa-violetten, teilweise kernlosen Beeren. Die aufrecht wachsende Rebe kann bis zu 6 Meter hoch und breit werden. Pflegeleicht, anspruchslos, mit guter Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge sowie hoher Frosthärte. Der Wuchs ist je nach Standort mäßig bis stark. Die kleinen, süßen Beeren mit dominierendem Erdbeeraroma eignen sich sowohl für Wein als auch für Desserts. Bevorzugt einen warmen, sonnigen Standort, geschützt vor starkem, kaltem Wind. Ideal ist ein fruchtbarer, sandig-lehmiger und leicht feuchter Boden.
Blüte: Eine frühblühende Sorte (Ende Mai bis Anfang Juni). Die Blüten sind in traubenförmigen Blütenständen von 15–20 cm Länge angeordnet. Sie sind klein, hellgelb und auf dem Hintergrund der großen Blätter kaum sichtbar. Die Blätter sind leicht abgerundet, mittelgroß bis groß, oben grün und unten graugrün und behaart, mit drei breiten Lappen. Blattstiele gelbgrün.
Reifung und Fruchtbildung: 'Suffolk Red' gehört zu den früh reifenden Sorten. Die Ernte beginnt bereits in der ersten Septemberhälfte.
Die Beeren sind kugelförmig, mittelgroß und in lockeren Trauben bis zu 20 cm Länge. Typisch für diese Sorte ist das fast vollständige Fehlen von Kernen. Gelegentlich können ein oder zwei weiche, beim Essen nicht spürbare Samen enthalten sein.
Die Haut ist sehr dünn, weich und rosa-violett. Das Fruchtfleisch ist saftig und süß. Junge Reben können goldgelbe Beeren mit leicht rosigem Schimmer tragen.
Standort und Anforderungen: Bevorzugt sonnige oder halbschattige, windgeschützte Standorte. In voller Sonne wächst die Pflanze kräftig, blüht reichlich und trägt viele Früchte. In zu schattigen Lagen steigt die Anfälligkeit für Krankheiten. Die Sorte ist recht bodentolerant, wächst aber am besten in sandig-lehmigem, mäßig feuchtem Boden mit leicht alkalischem pH-Wert.
Pflege: Keine besondere Form erforderlich – geeignet für Kopf-, Kordon- oder Pergola-Erziehung. Bei Fruchtbildung sollten neue Triebe einige Zentimeter über den Trauben abgeschnitten werden. Ab Mitte des Sommers kann man die Blätter direkt über den Früchten entfernen, um die Sonneneinstrahlung zu erhöhen. Regelmäßiger Schnitt fördert den Fruchtertrag und verbessert die Qualität. Im Herbst sollten abgefallene Blätter entfernt werden, da sie Krankheiten und Milben fördern. Im Frühjahr intensiv gießen, im Sommer bei Trockenheit erneut bewässern. Die Sorte ist sehr frosthart bis -24°C.
Verwendung: Die Rebe kann bis zu 6 m lang werden – ideal für große Zäune und hohe Pergolen. Die Früchte eignen sich hervorragend für Rot- oder Rosé-Tafelweine, zum Frischverzehr und zur Lagerung. Der Wein hat ein intensives Aroma roter Früchte, mit Erdbeernoten im Vordergrund.