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Charakteristik der Art Der Granatapfel ist ein wärmeliebender Obststrauch, der für seine dekorativen Blüten und essbaren Früchte mit intensivem Geschmack bekannt ist. In der Natur wächst er in warmen Regionen, wird jedoch zunehmend auch in Gärten und auf Terrassen in gemäßigten Klimazonen kultiviert. Die Pflanze bleibt dank ihrer glänzenden Blätter, auffälligen Blüten und kugeligen Herbstfrüchte während der gesamten Saison attraktiv.
Wuchsform Der Granatapfel bildet einen dichten, verzweigten Strauch und erreicht in Kübelkultur meist 1–2 m Höhe. In wärmeren Gebieten kann er im Freiland größer werden. Die Triebe sind fest und die Blätter klein, hellgrün und sehr dekorativ. Die Pflanze wächst mäßig schnell und entwickelt eine kompakte, elegante Form.
Blüte und Fruchtbildung Besonders auffällig sind die leuchtend roten oder orangefarbenen Blüten, die von Spätfrühling bis Sommer erscheinen. Bei günstigen Bedingungen bildet die Pflanze Früchte, die im Herbst reifen. Die Früchte sind rund und außen hart, im Inneren befinden sich zahlreiche Samen mit saftigem Fruchtfleisch. In Kübelkultur hängt die Fruchtbildung von Licht und Temperatur ab.
Pflegeansprüche Der Granatapfel benötigt volle Sonne, um reich zu blühen und Früchte zu tragen. Er bevorzugt gut durchlässige, leicht nährstoffreiche und mäßig feuchte Böden. Da er wärmeliebend ist, wird er in kühleren Regionen meist im Kübel kultiviert und im Winter in einen hellen, kühlen Raum gestellt. Im Freiland braucht er einen geschützten Standort und starken Frostschutz.
Verwendung im Garten und auf Terrassen Der Granatapfel eignet sich hervorragend als Zier‑ und Nutzpflanze. Er kann auf Terrassen, Balkonen, in Wintergärten und in Gärten mit warmem Mikroklima kultiviert werden. Die Blüten setzen einen starken dekorativen Akzent und die Früchte verleihen der Pflanze einen besonderen Charakter. Er harmoniert gut mit mediterranen Pflanzen und Arten mit ähnlichen Lichtansprüchen.